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Willkommen auf dem Blog der Bücherei Alstaden

Die Katholische öffentliche Bücherei St. Antonius



ist die einzige öffentliche Bücherei im Ortsteil Alstaden von Oberhausen (Rheinland) mit etwa 22000 Einwohnern.

Wir geben hier Informationen zu unserer Bücherei, Termine und Buchtipps bekannt.

Zum Lesen der einzelnen Beiträge klicken Sie bitte im INHALT in der linken Spalte.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, Sie bald in unserer Bücherei begrüßen zu können.

2. November 2010

Teleseiten

Teleseiten NOVEMBER 2010

Mit den TELESEITEN des Monats empfehlen wir Radiosendungen, Internetseiten und andere tele-mediale Aufbereitungen von Büchern und Literatur: Hörspiele, Lesungen, Informationen zu Literatur, Leser und Schreiber sowie Buchempfehlungen…
Bei den Internetseiten wählen wir monatlich ein möglichst aktuelles Thema aus.
    

Radio-Sendungen

würden wir gern in ganzer Breite von Hörspiel, Literaturfeature bis zur Literaturlesung weiter empfehlen, wenn  Sie als Leser dieser Seiten uns dazu ermuntern.

Das Erstellen und Auswählen aus einem sehr, sehr großen Angebot an Literatursendungen, Hörspielen, Features etc. ist nun einmal sehr zeitaufwändig und daher vom ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter nur zu leisten, wenn hier Bedarf besteht.


Wir bieten zudem an, für interessierte Leser ausgewählte Sendungen als MP3 Datei zur Verfügung zu stellen.

Wer mithelfen möchte, dass die Teleseiten mit Radiotipps weiter erscheinen, möge sich bitte per E-Mail melden.

Für eine Rückmeldung sind wir sehr dankbar: buecherei-alstaden@gmx.de

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WEB-SEITEN- Monatsauswahl zum Thema:
Uwe Timm

Die auf den Internet-Seiten empfohlenen Bücher - wie auch alle anderen - besorgen wir Ihnen gern innerhalb weniger Tage.
Fragen Sie einfach nach (per E-Mail geht's am schnellsten: buecherei-alstaden@gmx.de )

 
URL (Link) Inhalt

http://www.uwe-timm.com/ 

Uwe Timm Seite von dtv

http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Timm

Wikipedia Artikel

http://www.zeit.de/2010/13/Portraet-Uwe-Timm 

DIE ZEIT zum 70. Geburtstag des Autors

http://www.faz.net/ 

FAZ Rezension von Hubert Spiegel, 30.3.2010

http://www.perlentaucher.de/autoren/795/Uwe_Timm.html

Perlentaucher zu  Uwe Timm

http://projekte.free.de/geld/timm-1.html 

Uwe Timm rezensiert die Proudhon Biografie von Arthur Mühlberger (1987)

http://www.youtube.com/watch?v=Dk-of3pgahA  Uwe Timm über „Halbschatten“ auf Youtube
(Promo-Video des Kiepenheuer Verlags), 6’33

http://www.bookreporter.de/kritiken/944-halbschatten 

Rezension zu "Halbschatten"

http://www.bilandia.de/Halbschatten/

Leseprobe aus "Halbschatten"
http://www.zeit.de/2008/42/L-Timm Rezension zu "Halbschatten" aus der ZEIT
http://www.berlinerliteraturkritik.de/ Rezension zu "Halbschatten" 


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Gedicht des Monats

Gedicht des Monats NOVEMBER 2010

Das  Gedicht des Monats soll anregen, laut zu lesen und am besten auswendig zu lernen.
Jeden Monat stellen wir ein Gedicht vor, passend zur Jahreszeit oder Ereignissen des Monats. Diesen Monat wieder mit kurzem Kommentar.


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November


Es kommt eine Zeit,
da lassen die Bäume
ihre Blätter fallen.
Die Häuser rücken enger zusammen.
Aus dem Schornstein kommt Rauch.
 
Es kommt eine Zeit,
da werden die Tage klein
und die Nächte groß,
und jeder Abend hat
einen schönen Namen.
 
Einer heißt Hänsel und Gretel.
Einer heißt Schneewittchen.
Einer heißt Rumpelstilzchen.
Einer heißt Katherlieschen.
Einer heißt Hans im Glück.
Einer heißt Sterntaler.

Auf der Fensterbank
im Dunkeln,
daß ihn keiner sieht,
sitzt ein kleiner Stern
und hört zu.

Elisabeth Borchers

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Kommentar

Elisabeth Borchers wurde 1926 in Homberg geboren, also gleich in unserer Nachbarschaft.
Sie verfaßt Gedichte und schreibt Kinderbücher, ist Mitglied im deutschen PEN-Zentrum und ihre Texte sind in vielen Lesebüchern vertreten.

Mit dem Novembergedicht geht die Aufmerksamkeit des Lesers vom Häuslichen und Irdischen (erste Strophe) weg in die Weite der Nacht und des Sternenhimmels. Diese Bewegung, zunächst im Naturbild gehalten, wird sodann beschrieben wie ein Atmen in der Kälte (die Tage klein, die Nächte groß, Häuser rücken zusammen -> es dringt Rauch aus dem Schornstein).
In der dritten Strophe werden Märchen beschworen. Zur lyrischen Wirkung bedarf es nichts weiter, als der Aufzählung.
Dann sitzt, wie eine Spiegelung vom großen Träumen im nächtlichen Himmel, unbemerkt ("im Dunkeln"), "auf der Fensterbank" ein Zuhörer. Dieser "kleine Stern" kann jeder Leser sein, der sich auf die berührende und kindheitsgebundene Sprechweise der Lyrikerin einlässt. Wer nicht geweckt wird, aus diesem sternenversunkenen November, sitzt immer noch so, dass er ungesehen bleibt, "und hört zu".

Helmut Krebs, M.A.